Willkommen


...und 'Grüß Gott!'

 

In den sich wandelnden gesellschaftlichen Bedingungen wird es auch für die Menschen innerhalb der Kirche immer wichtiger, genau zu wissen und zu reflektieren, was die Ursprünge dessen sind, das sie zu aktiven Christen macht, warum sie gläubig leben und sich engagieren. Nicht nur für sich sondern auch für die Einladung an andere ist also eine Kenntnis des "Produktes" Kirche notwendig. Ein weiterer, wichtiger Aspekt ist es, diese Kenntnis zu kommunizieren – also anzuregen das "Produkt Kirche" zu hinterfragen.

Ist dies die Kirche ihren Mitgliedern nicht schuldig? Kann sie dadurch nicht das Individuum stärken und die Menschen auf den rechten Weg lenken?

 

Das Festhalten an den konfessionellen Festen kann leider nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Verhältnis der Deutschen gegenüber der Institution Kirche immer distanzierter und kritischer wird. Laut der Online-Umfrage "Perspektive Deutschland" aus dem Jahr 2004 haben in die Evangelische Kirche 40 Prozent eher Vertrauen und 45 Prozent eher kein Vertrauen, während er Katholischen Kirche der Umfrage zufolge nur 27 Prozent eher Vertrauen und 60 Prozent eher kein Vertrauen schenken.

"Religiös aktiv und einer der beiden Großkirchen treu verbunden sind rund 22,5 Prozent der Deutschen", resümiert Walter. Etwa vier Millionen Katholiken gehen jeden Sonntag zur Kirche – das sind rund sieben Mal mehr, als Woche für Woche in die Fußballstadien der Bundesliga gehen.

 

 

Im Folgenden lesen Sie einige Thesen über Ursprünge, Entwicklungen und Tatsachen, denen sich die Kirche, ihre Vertreter und Anhänger stellen sollen.