Ursachen monotheistischer Interpretation

 

 

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Über die Feste hinaus lassen sich wesentliche Elemente der christlichen Jesus-Exegese in vorchristlichen Religionen wieder finden. Bereits die Geburt Jesu in einem Stall zur Winterwende erinnert an die Sonnengeburt in der Mutterhöhle, was wiederum mit den liturgischen Formeln des Sol Invictus Festes korrespondiert. Auch die Jungfrauengeburt war keineswegs ein neues Motiv, sondern bereits in der ägyptischen Mythenwelt vertreten.

 

Ebenso wie der Name des von der Jungfrau geborenen „Christos“, als Beiname des Horus1, der sogar die meisten Taten des jüdischen Jesus vor- wegnahm während er – welch Parallele – mit zwölf Anhängern als „Menschenfischer“ wirkte. Genau wie Christos war der Name Jesu in Ägypten als Iusu oder Iusa bekannt, was soviel wie „der kommende göttliche Sohn“ bedeutete. Im 2. Jahrhundert wurde das Weihnachtsfest in Erinnerung an Aton oder Osiris am 6. Januar gefeiert. So scheint nicht nur der Monotheismus des ägyptischen Echnaton-Kultes, der – fälschlich – als der früheste Monotheismus gilt, abgekupfert, sondern auch wesentliche Elemente der Jesus-Geschichte. Eines dieser Elemente war die Heilung des toten Lazarus, der in Gestalt eines El-Asars bereits 2000 Jahre zuvor in Ägypten in Anwesenheit einer Maria/ Martha wiedererweckt wurde 2.

Auch das oft auftretende Motiv der Maria mit dem kleinen Jesus findet sich bereits auf ägyptischen Bildnissen.

 

So gibt es weltweit mehr als 50 solcher Adaptionen, darunter die Mythen der Göttergestalten Osiris, Horus, Krischna, Bacchus, Orpheus, Hermes, Baldur, Adonis, Herkules, Attis, Mithras, Tammuz (Syrien) und Beddru (Japan)3.

 

1Auf ägyptischen Mumien-Sarkophagen taucht übrigens bereits um 300 v.d.Z. die Schriftform des KRST
(KRIST) auf; vgl. Tom Harpur: Der heidnische Heiland. Das Jesus Plagiat enthüllt, 2005 (Ansata)
2 Vgl. ebenda
3 Vgl. ebenda